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Ivo

5/13/2024

Ich habe eine bemerkenswerte Geschichte zu erzählen. Vor über 30 Jahren wurde nach einem Doppeltsehen ein konventionelles Chordom in der Nähe des Hirnstammes diagnostiziert. Trotzdem gab es damals keine Nachkontrollen durch das örtliche Krankenhaus. Sie sagten wörtlich: "Es wächst so langsam, dass es in 25 Jahren sicher bessere Behandlungsmethoden geben wird. Damals war ich 19 Jahre alt.

In den folgenden 28 Jahren hatte ich keine Beschwerden und unterzog mich daher auch keinen Kontrolluntersuchungen. Doch im Jahr 2022 begann ich Probleme mit meinem linken Auge zu bekommen. Nach mehreren Besuchen bei einem Augenarzt wurde ich zu einem MRT überwiesen, das 2023 das erwartete Ergebnis brachte: Der bekannte Chordom-Tumor war enorm gewachsen und verursachte Druck und Gefahr.

Nach verschiedenen internationalen Untersuchungen wurde ich im Januar 2024 über die Nase operiert, was ein umfangreiches Debulking ermöglichte. Weitere Untersuchungen, auch des Willis-Kreises, waren so positiv, dass ich mich am 30. April einer noch invasiveren Operation unterzog, bei der man durch den Schädel eindrang und den größten Teil des Tumors erfolgreich entfernte. Da sich der Rest um den Hirnstamm herum befindet, würde eine weitere Entfernung zu viele gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

Die letzte Operation verlief für mich wie durch ein Wunder gut. Trotz aller Risiken konnte ich nach 12 Stunden die Intensivstation verlassen und in mein Zimmer zurückkehren. Nach nur 4 Tagen wurde ich entlassen und kann jetzt 5 km pro Tag laufen. Ich bin mit diesem Ergebnis äußerst zufrieden und sehe der weiteren Genesung positiv entgegen. Ich weiß, dass dies eine Ausnahme ist, und meine einzigen Beschwerden sind ein geschlossenes Augenlid und lokale Schwellungen, aber ich habe kaum Paracetamol gebraucht.

Das neurochirurgische Team im Zol Genk (1. Operation) und anschließend das neurochirurgische Team im UZ in Brüssel (2. Operation) sind die Experten, und ich habe ihre Ratschläge vollständig befolgt. Jede Situation ist einzigartig, und daher waren zufällige Online-Informationen für mich kein Leitfaden.

Ich befinde mich natürlich in einer Ausnahmesituation, denn die Diagnose wurde vor 30 Jahren gestellt. Es gibt jedoch verschiedene Arten und unterschiedliche Folgen... Schieben Sie es nicht auf... Zeit ist wichtig, befolgen Sie die Ratschläge der Ärzteteams... Sie haben die Erfahrung, um jeden Patienten auf den richtigen medizinischen Weg zu bringen.

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