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Makbule

4/28/2026

Ich war 41, als ich die Diagnose erhielt. Jetzt bin ich 42. Im April 2025 hatte ich ein MRT wegen eines Bandscheibenvorfalls. Dabei entdeckte man eine Masse. Ich hatte vorher keine Symptome, es wurde zufällig entdeckt.

Ich wurde notoperiert, und danach erfuhr ich durch die Ergebnisse der Pathologie, dass es sich um ein Chordom handelte. Ich war schockiert. Der Tumor befindet sich auf der Höhe von C3 in meinem Nacken, umgibt die rechte Wirbelarterie und reicht bis zu den Nerven meines rechten Arms. Aufgrund seiner Lage konnte er nicht vollständig entfernt werden. Nach der Diagnose war ich emotional sehr betroffen.

Meine Ärzte rieten mir, mich im Ausland behandeln zu lassen. Unser Gesundheitsministerium forderte Berichte und Unterlagen an und gab meinen Fall international weiter. Ich wurde in Deutschland aufgenommen, und das Ministerium übernahm alle Kosten. Im August 2025 ging ich zur Kohlenstoff-Ionen-Therapie an die Universität Marburg und erhielt 20 Sitzungen. Die Behandlung verlief gut, und ich hatte kaum Nebenwirkungen. Nach jeder Sitzung ging ich im Wald spazieren, was zu meiner Routine wurde.

Mein Mann war immer bei mir, aber ich vermisste meine Kinder sehr. Ich habe einen 13-jährigen Sohn und eine 15-jährige Tochter. Ich liebe meine Familie sehr, und sie haben mir durch diese Zeit geholfen. Jetzt bin ich wieder zu Hause. Ich lasse alle drei Monate MRT-Scans machen, und bisher ist der Tumor stabil geblieben.

Ich habe immer noch Schmerzen auf der rechten Seite meines Halses, und manchmal fällt mir das Schlucken schwer. Es geht mir nicht gut genug, um zu arbeiten, also unterrichte ich dieses Jahr nicht. Ich erhalte auch psychologische Unterstützung und nehme Antidepressiva ein.

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